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1991 |
1992 |
1993 |
1994 |
1995 |
1996 |
1997 |
1998 |
1999 |
2000 |
Das erste Spiel wurde schon im Oktober desselben Jahres gespielt. Das Spiel gegen die Amstetten Thunderbolts wurde
überraschend mit 28:25 gewonnen.
Der Amercian Football Club FISCHAMEND OILERS wurde im Frühling 1991 von ein paar ehemaligen Spielern der Ducks und
der Redskins, sowie einigen Footballenthusiasten aus Fischamend, gegründet.
Nach diesem Sieg im ersten Spiel in der Geschichte der OILERS war das Team bereit, an einem Ligabetrieb teilzunehmen.
Die dritte Division der AIFL, der Austrian International Football League, wurde für Mannschaften ins Leben gerufen,
die ihre erste Saison spielten, um ihnen den Einstieg in den Sport zu erleichtern (Organisation, Spielbetrieb, ...).
Die OILERS absolvierten einige Spiele in ihrer ersten Saison. Zwei Siegen gegen die Thunderbolts folgten zwei
Niederlagen gegen die Bulldogs (Saison-Endstand: 2 Siege, 2 Niederlagen) und die Saison war auch schon vorüber.
Am 29. September schafften es die OILERS als erstes Team gegen die Austrian Zebras zu gewinnen. Im traditionellen
'Charity Bowl' konnten die Zebras 26:00 geschlagen werden.
1993 spielten die OILERS zum ersten Mal in der zweiten Divison mit und es sollte ein lehrreiches Jahr werden. In
sechs Saisonspielen war ein Sieg alles, was erreicht werden konnte. Die fünf Niederlagen stellten eine Ernüchterung
dar. Einziger Vermuthstropfen war, daß die Wr. Neustadt Bulldogs zum ersten Mal geschlagen werden konnten.
(Saison-Endstand: 1-5)
Um durch Spielpraxis besser zu werden, spielten die OILERS noch zwei Spiele, gegen die Vienna Ducks (14:06) und die
Tennengau Celtics (26:06) aus Salzburg, welche beide gewonnen werden konnten.
Im Herbst wurde der 'Fischa Bowl' ins Leben gerufen, bei dem jeweils ein Team zu einem Freundschaftsspiel eingeladen
wurde. Die OILERS konnten in diesem Jahr die Raiders West, ein neues Team aus Tirol, mit 22:00 besiegen. Aber alles
in allem war es eine lehrreiche Saison für die OILERS, die erkannten, daß viel harte Arbeit, die für die nächste
Saison getan werden mußte, auf sie wartete.
Nach einer guten Vorbereitungszeit vor dem Saisonbeginn verloren die OILERS gelich ihre ersten zwei Spiele und zwar
gegen die Vienna Vikings II. Aber das Team gab nicht auf und so konnten drei der nächsten vier Spiele gewonnen
werden. Mit einem Saison-Endstand von 3-3 erreichten die OILERS zum ersten Mal in der Clubgeschichte die Play-offs.
Unglücklicherweise wurde gleich das erste Spiel mit 03:32 gegen die St. Pölten Invaders verloren.
Zu Herbstbeginn ist üblicherweise die Zeit für Bowl-Spiele und so wurden die OILERS nach Linz zur 'Steel-Bowl'
eingeladen, wo sie die Gastgeber - die ASKÖ Steelers Linz - dominierten und dieses Bowl-Spiel mit 43:00 gewannen.
Auch die 'Fischa-Bowl' wurde in diesem Jahr wieder gespielt, jedoch mit 16:28 gegen die Klosterneuburg Mercenaries
verloren.
Der Spielplan für 1995 enthielt keine neuen Gegner für die OILERS. Noch immer ungeschlagen gegen die Raiders West
und mit dem ersten Sieg gegen die Vienna Vikings II, erreichten die OILERS zum zweiten Mal in Folge die Play-Offs
(Saison-Endstand: 3-3).
Im zweiten Play-Off Spiel ihrer Geschichte konnten die OILERS ihren ersten Sieg verbuchen. Die OILERS mußten die
Vikings II schlagen, um in das Finale zu gelangen, aber sie gewannen dieses Spiel nicht nur, die Fischamender
"zerstörten" die Vikings II und gewannen dieses Spiel mit 44:06. Während des Finalspiels erwischten die OILERS einen guten
Start und spielten guten, soliden Football, aber trotzdem verloren sie gegen die sehr stark spielenden Salzburg
Bulls mit 14:41.
Wie üblich wurde auch in diesem Jahr, nach dem Liga-Spielbetrieb die 'Fischa Bowl' ausgetragen, diesmal war es
jedoch eine Juxpartie. In diesem witzigen Spiel 'mit' den Austrian VIP's war das eher nebensächliche Ergebnis ein
22:20.
1996 ergriffen die FISCHAMEND OILERS die Möglichkeit in der ersten Liga mitzuspielen. Um sich auf die stärksten
Teams Österreichs vorzubereiten spielten sie in der Vorsaison in Prag (Tschechien) gegen die Prague Panthers.
Unglücklicherweise verletzte sich der, in den USA eingekaufte Quarterback, Vic ........ vom Widener College in
Pennsylvania und erlitt während des Spiels eine Knieverletzung.
In der ersten Division spielten wir gegen die Graz Giants, Vienna Vikings, A1 Rangers, Klosterneuburg Mercenaries,
Salzburg Bulls und die St. Pölten Invaders. Obwohl wir schon vor Saisonbeginn wußten, daß wir keine Chance hatten
die Play-Offs zu erreichen, kämpften wir um jeden Ball und verkauften uns so teuer wie möglich.
Trotz eines offensichtlich enttäuschenden Saison-Endstandes von 1-8, konnten die OILERS einige gute Statistiken
vorweisen. Sie erzielten mindestens einen Touchdown gegen jedes Team und in jedem Spiel und natürlich konnte eine
Menge Erfahrung gesammelt werden. Da es eine lange Saison war, wurde dieses Jahr kein Bowl-Spiel ausgetragen.
In der Vorsaison nahmen die OILERS am 'Niederösterreich Cup' teil. Wie der Name schon sagt, nehmen dort alle Teams
aus Niederösterreich teil. In dieser Saison verstärkten David Nara (QB) aus Naples, Florida, sowie die Kanadier Luc
Gendron (LB), Sebastian Theoret (DB), Maxime Tremblay (DE), Martin Charlebois (OL) and Mathew Demers (LB), alle aus
Montreal und Damani Best (DB) aus Toronto.
Zurück in der zweiten Division wurden gleich drei der ersten vier Spiele verloren, aber die OILERS gewannen
das darauffolgende Spiel, um die Play-Off-Hoffnungen am Leben zu erhalten. Am 14. Juni begann die Geschichte des
dramatischsten Spiel der FISCHAMEND OILERS. Gespielt wurde gegen die Wr. Neustadt Bulldogs als während der ersten
Halbzeit schwere Wolkenbrüche niedergingen, die eine Fortsetzung des Spieles unmöglich machten (Spielstand 07:07).
Eine Woche später, selbe Zeit, selber Ort, wurde das Wiederholungsspiel ausgetragen. Einem perfekten Start mit einem
98 yard Kickoff return folgte der unaufhaltbare Laufangriff der Bulldogs. Halbzeitstadn 07:21. Obwohl ihr
US-Quarterback ausgeschlossen wurde, sammelten sich die OILERS in der Halbzeitpause und kamen mit dem
unglaublichsten Turnover in der Teamgeschichte zurück.
Aber zuerst konnten die Bulldogs erneut punkten und erhöhten die Führung auf 07:28! Mit ihrem österreichischen
Nachwuchs-Quarterback etablierten die OILERS ihr Laufspiel und erzielten zwei Lauf-Touchdowns gefolgt von einem
Interception-Touchdown für den 26:28 Anschluß. Zwei Punkte zurück und nur noch Sekunden auf der Spieluhr, konnte
der Bulldogs-Punter den Ball nicht festhalten und so konnten die Fischamender den Sieges-Touchdown zum Endstand
von 32:28.
In einem weiteren spannenden Spiel - dem Play-Off Spiel, bei dem es um den Einzug ins Finale ging - in Amstetten
gegen die Thunderbolts verloren wir unglücklicherweise mit 15:23. Das Spiel war sehr knapp, da die OILERS kurz
vor Ende des Spieles in ihrem letzten Offense-Drive die Chance zum Touchdown hatten.
Michael Tiboretz kam im Herbst als neuer Headcoach und Spieler zum Team. Er startete ein Langzeitprojekt, welches -
unter anderem - mit neuen Blockschemen die Offenseline reorganisieren sollte. In der Vorbereitung spielten die
OILERS wieder beim 'Niederösterreich Cup' mit. Die Gegner waren die beiden Erstligisten A1 Rangers und
Klosterneuburg Mercenaries, sowie die in der zweiten Liga spielenden Wr. Neustadt Bulldogs.
Aber die Arbeit in der Vorsaison und die neue Taktik funktionierte besser als erwartet und so spielten die
FISCHAMEND OILERS ihre beste Saison in der mittlerweile 6jährigen Vereinsgeschichte. Unterstützt wurden sie dabei
von zwei Spielern aus den USA. Beide, Jason ....... und Darren ....., kommen aus Ohio und spielten dort auch am
.... College.
Die Play-Offs wurden mit einer nahezu perfekten Saison (6-1-1 - Siege-Niederlagen-Unentschieden) erreicht und im
ersten Play-Off Spiel empfingen sie die Mulis Trieste aus Italien. Mit einem relativ eindeutigen Sieg von .....
erreichten die Fischamender das Finale. In St. Pölten konnten die Invaders auswärts geschlagen und damit der
Meisterschaftstitel nach FISCHAMEND geholt werden.
Auf den Geschmack gekommen, war das erklärte Ziel für die Saison '99 natürlich der erneute Gewinn der Meisterschaft.
Um dieses Ziel zu verwirklichen wurde gleich nach den Weihnachtsfeiertagen mit dem Training begonnen. Mit Brian
Adamson (* 8.12.1974, WR, Stonehill College), Mike McSharry (*29.9.1975, QB, Stonehill College) beide aus Boston,
Massachusetts, und Mike Wright (*11.4.1972, DE, Upper Iowa College) aus Las Vegas, Nevada, konnten gleich drei Legionäre
aus den Vereinigten Staaten geholt werden.
Erneut diente der 'Niederösterreich Cup' als Vorbereitung für die Saisonspiele und auch die Gegner waren die
gleichen.
Am ersten Spieltag der Saison erwarteten die OILERS zu Hause die St. Pölten Invaders, gegen die das Finale des
letzten Jahres gewonnen werden konnte. Nach einem verpatzten Start führten die St. Pöltner bereits mit 00:21, als
die OILERS mit zwei Touchdowns und der Chance auf den dritten kurz vor der Halbzeit aufschließen konnten. Leider
wendete sich das Blatt nicht und die Invaders dominierten weiterhin mit ihrem Paßspiel und gewannen 23:45.
Nach der Niederlage gegen die Invaders etwas enttäuscht, erwartete man gegen die Amstetten Thunderbolts eine Art
Rehabilitaion. Das Spiel konnte auch mit 24:00 gewonnen werden, war aber nicht der erwartete Erfolg. Doch die OILERS
zeigten fortan, daß sie in guter Form waren und gewannen auch die Spiele gegen die Wr. Neustadt Bulldogs (36:00) und
gegen die ASKÖ Steelers Linz (49:00).
Mit einem Stand von 3-1 ging es in die zweite Hälfte des Grunddurchgangs, die mit einer Neuauflage des Matches
gegen die Steelers aus Linz begann. Zum ersten mal konnten die FISCHAMEND OILERS vier Spiele in Folge zu Null
gewinnen, da sich die Stellers auch im zweiten Spiel geschlagen geben mußten (56:00).
In St. Pölten kam es zum Retourspiel gegen die Invaders, die erneut stark begannen. Zuviele Strafen gegen die OILERS
ermöglichten den Invaders eine 27:14 Führung zur Halbzeit. Im dritten Viertel spielten allerdings nur die
Fischamender und glichen auf 27:27 aus. Aber durch erneute Undiszipliniertheit des Teams konnten die St. Pöltner
das Ruder noch einmal herumreissen und gewannen schließlich mit 33:47.
Die Amstetten Thunderbolts konnten auch beim zweiten Mal besiegt werden (31:14) und im letzten Spiel des
Grunddurchgangs wurden noch einmal die Bulldogs besiegt (......). Mit einem Verhältnis von 6-2 erreichten die OILERS
problemlos die Play-Offs.
Die Gegner waren die Carinthian Cowboys aus Klagenfurt. An einem heißen Junitag ging es hin und her, durch sich
häufende Fehler behielten die Cowboys jedoch die Oberhand und gewannen doch etwas überraschend mit 18:33.
Im Finale trafen die Cowboys auf die Invaders und auch das war eine interessante Partie, in der die Führung häufig
wechselte. Die Invaders, die den Grunddurchgang dominiert hatten (8-0) mußten sich jedoch auch den Cowboys
geschlagen geben, die auch das spannende Finale überraschend mit 40:38 gewannen.
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